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Achtsamkeit & negative Gedanken loslassen

So begann ich diesen Tag – mit mir selbst! Bei wundersamen, bunten Farben während des Sonnenaufgangs und war voll und ganz: in diesem Moment. In den vergangenen Tagen hatte ich nichts getan, außer mit mir selbst zu sein … Selbst wenn die Tage lang waren, so verbrachte ich sie hauptsächlich damit, mir selbst bewusst zu sein. Präsent in jedem Augenblick mit vollem Genuss. Wie lange war ich mit solchen Zuständen nicht mehr in Berührung gekommen – beim Blick auf das Meer und dem Gefühl des Sandes zwischen meinen Fingern spürte ich :

Ich war frei. Nicht nur von Zeitdruck und Terminen, Abgaben und eingefahrenen Gewohnheiten, sondern frei von meinem innerlichen Druck, den ich besonders in den letzten Wochen verspürte.

Der Wunsch nach Unabhängigkeit – in einer Welt, die bis ins kleinste Detail vernetzt ist.

Es war soweit, da war er der Punkt von persönlicher Stagnation. Ich wollte so viel verändern, besser machen, neu gestalten und lebte mit jeglichen Vorhaben schon weit weit in der Zukunft ohne dabei zu merken, dass meine innere Mitte nach Balance suchte. Sich diese wohlmöglich verschoben hatte?

Ziele waren immer ein treuer Begleiter und wegweisend für jeden weiteren Schritt, doch neue Ziele erfordern neben einem klaren Gefühl für sich selbst ebenso eine Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten.

Jetzt, hier in der Sonne und dem stetigen Begleiter des Meeresrauschen konnte ich nach den ersten Tagen endlich wieder einen Draht zu mir selbst herstellen und jegliche Bereiche wie Körper, Herz, Geist und meinen Verstand gezielt stärken.

 

Achtsamkeit

Man sagt, wer achtsam ist, kann seine Gedanken deutlich hören: die selstamen als auch ungewöhnlichen. Achtsam sein klingt für Außenstehende möglicherweise sehr „spirituell“ doch ist es im Grunde genommen nichts weiter außer sich klar zu sein darüber WIE man Dinge wahrnimmt und nicht WAS. Es geht darum im Hier & Jetzt anwesend zu sein – was widerrum bedeutet Gedanken, die bereits für morgen und kommenden Monat aufziehen auch mal loszulassen. Wie oft duschst du beispielsweise und denkst dabei schon an die  To-Do Liste und alles, was noch getan werden muss, anstatt einfach einmal den Augenblick wahrzunehmen und zu genießen.

Wenn man im Augenblick lebt,ist alles so viel schöner und: wertvoller. Eine völlig neue Kontaktart mit dem Leben.

Tausende Gedanken über morgen und übermorgen erzeugen Druck mit dem Gefühl: ich muss alles verändern. Am besten jetzt gleich. Doch Achtsamkeit hilft mir, mich nicht in den Grundzügen zu verändern, sondern einfach auch mal – hier und jetzt- zu denken: es ist in Ordnung, du darfst das fühlen.

Was ist der Vorteil achtsam zu sein?

  • direktes Erleben deiner Umwelt
  • man entdeckt große als auch kleine Glücksmomente deutlich intensiver
  • durch diese neuen Entdeckungen entsteht im nachten Atemzug eine unheimliche Dankbarkeit
  • Entscheidungssituationen werden bewusst erlebt
  • du spürst wer und was du bist, fühlst, siehst, denkst

 

Wie lässt man solche Gedanken los?

Schreibe doch mal auf ein weißes Papier in kleine Luftballons hinein, was du loslassen möchtest. Jeder Aspekt erhält einen Ballon – diese lässt du am Ende deiner Notizen vor deinem geistigen Auge an einem blauen Himmel davonziehen.

Wie geht man mit schwierigen Gedanken um?

Wichtig ist, dass du dir klarmachst, dass du eventuell diesen einen Gedanken hast, der dich belastet, jedoch bist du nicht dieser Gedanke. Gedanken und Verstand sind nur ein Bruchteil von dem, was dich ausmacht

„Ich schaffe das nicht“ – solche Gedanken haben mir in der Vergangenheit sehr viel Kraft und letztlich Mut genommen. Dabei kann man diese Art zu denken umwandeln. Vergleiche einmal zwischen : Ich kann das nicht und „Ich habe den Gedanken, dass ich es nicht schaffen würde“ oder:

„Ich bemerkte, dass ich den Gedanken habe …“

Durch dieses Umdenken gelingt es mir, Abstand von negativen Gedanken zu erhalten.

Schlechte Gedanken wie ein Radio. Wenn ein Lied im Radio läuft, welches du beispielsweise nicht magst, so stellt man es für gewöhnlich leiser. Genau diesen Mechanismus kann man auch auf die eigenen Gedanken anwenden. Sei dein eigener Radio Sender und bestimme, welche positiven Gedanken du als Soundtrack deines Tages machst und welche negativen Gedanken und lieber im Hintergrund laufen lässt.

 

Ich weiß, dass es schwierig ist, Muster zu verlassen und Gewohnheiten zu durchbrechen. Oftmals liest man so viel und all das ist auch mehr als verständlich – doch dann gelingt es doch nicht, es auf sich selbst anzuwenden. Und hier ist ein Punkt, den auch ich immer wieder wie eine Art Faszie wegarbeiten muss: nämlich es umzusetzen. Wie oft liest man, nickt, versteht den Punkt voll und ganz. Dann klappt man das Buch zu und denkt: jetzt weiß ich es.

Doch wirklich lernen tust du erst dann, wenn du die neuen Informationen auch im Alltag ausprobierst.

Auch ich kam mir anfangs komisch vor, als ich mit meiner Yoga Matte auf meinem Balkon die ersten wahrhaft peinlichen Meditationsmomente erleben wollte. Es war vielleicht nicht so, wie „Alle es sonst so machen“ aber es war: ich. Und jedes Mal wachse ich mehr in diese Veränderungen hinein. Manchmal hilft es auch Notizen zu schreiben für den nächsten Tag mit den persönlichen Umsetzungsvorhaben, denn zum einen hat man im Kopf Raum für Neues und lernt, sich an die Dinge, die man sich für sich selbst wünscht auch zu halten.

Irgendwie sind das ja auch Werte: den eigenen Vorhaben und Prinzipien treu zu bleiben.

 

 

Schreibe mir doch mal in die Kommentare, wie du es schaffst, an deinen Vorhaben, Umsetzungen und Zielen festzuhalten.

 

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