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Funkelnde Lichtpunkte, Applaus und mein Beweis, dass Träume wahr werden können

Nach langem Warten, schallenden Lautsprecherdurchsagen, Sicherheitskontrollen und schier endlosen Gates ist es soweit. Um mich herum verstummt das Geräusch der rollenden Koffer auf dem kalten Hochglanz Marmorboden des Flughafens. Ich betrete das Flugzeug. Endlich. Noch ein kurzes Klacken der Sicherheitsgurte um mich herum und es wird es still. Ein kurzes Ruckeln und wir verlassen das Gate. Mein Herz klopft, nicht vor Angst. Vor Aufregung und Faszination. Und aufgrund des Gefühls der Vorfreude auf das, was mich bereits in wenigen Sekunden erwartet.

Noch während ich aus dem Fenster hinaus schaue, spüre ich, wie die morgendliche Sonne meine Wangen erwärmt hat. Mein Ring spiegelt sich im Sonnenlicht. Tausende bunte, tanzende Lichtpunkte in der Kabine. Wir bleiben stehen. Keiner spricht alle warten. Auf den kraftvollen Moment des Verlassens, des Aufbruchs.

Ich verlasse die kleine Welt unter mir, weiße Schleier ziehen an meinem Fenster vorbei und endlich, der Moment, nach dem ich mich so gesehnt habe:

Unendlichkeit.

Farben die ich noch bei so gesehen habe.

Da sind noch Andere. Ich kann sie kaum erkennen so klein und schnell sie in der Ferne vorbeiziehen. Sie hinterlassen Spuren, wunderschöne weiße Linien, die ich schnell in meinen Gedanken abspeichere, denn in Windeseile verblassen diese. Wer ist da oben? Und wohin verschwinden diese Linien?

Fasziniert von dem Unerklärlichen.  Zulassen von Unbekanntem. Oder ist es Einlassen?

 Es scheint als stünde die Zeit still – eine Harmonie, ein Ort der purpurnen Inspiration. Ich möchte raus, tanzen und frei sein. Meine Augen schließen und meine Wangen in die weichen Wolken legen.

Die Wechselwirkung von begreifen können und das unendliche Unbekannte – ein Ort der so greifbar und dennoch versteckt über uns allen liegt. Und selbst wenn dieser Ort nicht real sein sollte, so ist er eines ganz sicher :

Schön. Frei. Erleuchtet. Warm. Aufregend. Beruhigend und zu gleich entzünded.

So wie die Vision die mich täglich begleitet.

Hier ist sie zu Hause 

Trotz dem unterschwelligen Dröhnen der Turbinen, welches meinen Körper durchfährt und bis hin zu meinen Fingerspitzen kitzelt, kann ich meine Blicke nicht ablassen von dem so unfassbar schönen Blau Tönen des Himmels. Ich lächle, denn ich realisiere:

Das ist die Unendlichkeit.

Das ist ein, mein ganz persönlicher, sichtbarer Beweis das träume Realität werden können.

Ich bin hier und jetzt und um mich herum ist nichts außer Weite, Ferne Platz und Raum von Möglichkeiten. Ich möchte meine Augen schließen und diesen Moment genießen, aber ich kann nicht ich muss „es“ sehen.

Ich bin gefesselt von dem Drang es  zu begreifen .

Manchmal muss man mit beiden Beinen und allem, ,was man hat, abheben, aufsteigen um nach diesem wunderschönen Moment der Stille, Höhe und Ferne kraftvoll mit beiden Beinen an einem neuen Ort anzukommen – und manchmal ja manchmal gibt es sogar Applaus.