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Warum dein Glück ein roter Faden ist & ein Ankerpunkt dir dabei hilft

Wenn ich an glückliche Menschen denke, denen ich begegnet bin, so erinnere ich mich stets daran, was für eine positive Ausstrahlung diese auf mich hatten. Im Raum, zwischen unseren Blicken und ersten Worten war stets eine Art Offenheit. Angenehme Offenheit, die mich mit Wärme empfing.

Genauer nachgedacht bedeutet diese Art der Offenheit und das Zugehen mit positiven Gefühlen auf Andere eine gefestigte Mitte. Um mich Menschen zu öffnen, mit ihnen auf einer besonders positiven Ebene kommunizieren zu können und einen bleibenden, nachhaltigen Austausch zu erschaffen, bedarf es einer gefestigten Mitte in sich selbst. Einen Anker, welcher dich dein Selbstvertrauen stets spüren lässt.

Erst gestern Abend habe ich wieder einmal gespürt, welche kurzen Augenblicke des Lächelns „Glücklich sein“ durch die Luft fliegen, die – ähnlich wie das Meer welches ich durch das Fenster erblickte – immer größer werdende Wellen von Euphorie und letzlich Glück schlugen. Eine Kettenreaktion, mit der ich nicht nur mein eigenes Empfinden für einen weiteren Tag positiv verändern konnte, sondern auch grundsätzlich die Welt, in der ich lebe. Genauer gesagt, wie ich diese wahrnehme.

Ich war fasziniert, nicht zuletzt weil ich durch meine neu erkannte Achtsamkeit mehr im Moment lebte, sondern weil sich durch diese noch so kleine Einstellung zu sich selbst so viel um mich herum veränderte.

Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur bewussten Wahl unserer Reaktionen. Innerhalb dieses so unmessbar kurzen Momentes der Reaktion liegt deine Entwicklung und zugleich Freiheit.

„Glücklich sein“ gehört also nicht auf die Ziel Liste als Teil einer abhakbaren Tätigkeit, sondern es ist trotz der so leicht klingendes Wortes und den Auswirkungen, nach denen wir uns alle sehnen, ein Prozess, welcher mich in meinem Alltag immer wieder beschäftigt.

Glück und eine veränderte Welt erwartet uns also nicht morgen früh automatisch weil man beispielsweise einen interessanten Artikel dazu gelesen hat und es nun „weiß“, sondern …

  1. Zunächst stellt sich die Frage: Was macht dich glücklich? Es geht nicht darum, welcher Mensch in deinem Leben existiert – dieser Aspekt kommt erst später, sondern darum, welche Momente, welche Gerüche, welche Orte und ihr Zauber bringen dein Herz zum lächeln? Welche Tätigkeiten treiben dich an?
  2. Alleine die Gedanken darüber, was dich im tiefsten inneren Glücklich macht sind das beste Beispiel dafür, dass Glück und dieses wunderschöne Gefühl, welches man damit verbindet nicht von außen kommt. Hier auf Fuerteventura kann der Himmel noch so blau sein – ohne die richtige Empfindung für mich selbst, für mein individuelles Glück könnte ich diesen Moment nicht in der Gesamtheit auskosten. Wie fühlt sich Glück für dich an?
  3. Klingt gar nicht schwer – eben leicht und beflügelnd. Doch nach dem Erkennen was Glück für dich bedeutet und in diesem wunderschönen Gefühl zu schwelgen ist die schwierigste Aufgabe, genau daran im Prozess des Lebens während Weiterentwicklung, Rückschlägen und Veränderung festzuhalten. Wie ein roter Faden, den du in deiner Hand hältst und auf deiner Reise immer wieder bei dir trägst. Ein roter Faden, den du über Wiesen legst, an Berghängen aufhängst. Ein roter Faden, mit dem du Ubahn fährst, den du dir als Armreif um dein Handgelenk bindest. Das Umsetzen in deinem alltäglichen Leben und dessen verschiedenen mit Emotionen gefüllten Situationen.

 

So wie dieser rote Faden, kann auch glücklich sein dein Leitmotiv werden. Dein immer wiederkehrendes Element, welches dich in deinen täglichen Entscheidungen begleitet. Es wird Momente geben, da fällt es dir schwer Glück zu empfinden. Äußere Einflüsse, Druck oder Unzufriedenheit ziehen alle Blicke auf sich. Vielleicht bist du traurig, hast Schmerzen oder ärgerst dich erneut, dass du die Spülmaschine ausräumen musst. Wie ich eingangs erwähnte, liegt es bis heute ganz alleine in deiner Hand wie du dich solchen von uns als negativ bewerteten Dingen gegenüberstellst und sie bewertest.

Voreingenommenheit und das „Überhasten“ von Augenblicken wirft nicht nur das Empfinden, sondern auch die Gefühlslage durcheinander. Dann hat man diesen Wollknäuel aus Unsicherheit und Verzweiflung in der Hand und findet seinen roten Faden nicht mehr.

Den roten Faden, dein inneres Gefühl von Glück also nicht aus den Händen gleiten zu lassen ist ein Prozess. Lass dir deine Fäden nicht aus den Händen reißen und dich in einem Chaos zurücklassen. Kehre zurück zu deinen Notizen aus Punkt 1 und 2 was dich innerlich glücklich fühlen lässt und gewinne hier neue positive Gefühle, um: weiterzumachen. Dich nicht entmutigen zu lassen, deine Reise mit deinem Faden regelrecht zu schmücken. Und dann, sozusagen im

4. Punkt wirst du mit deinem roten Netz nicht nur innere Sicherheit und Stabilität erlangen, sondern Wellen schlagen. Du wirst Andere damit begeistern können. Und dann, ja dann kann man Glück auch äußerlich mit anderen Menschen teilen und daraus weitaus mehr entstehen lassen.

 

Tipp: Ankerpunkt

Um dich in Momenten immer wieder daran zu erinnern, dass du dir selbst treu bist, eine Werte kennst, deine Mitte gefestigt & dich selbst wertschätzt und liebst, gibt es ein sehr schönes Ritual, welches ich dir näher bringen möchte:

  • Überlege dir ein schönes Wort, was eine persönliche Bedeutung für dich hat
  • Überlege dir eine bestimmte Körperhaltung. Beispielsweise eine Hand auf deinem Herzen, die Zeigefinger aneinander etc.
  • Nun halte zu einem von dir ausgewählten Zeitpunkt inne. Egal ob am Morgen, beim Warten auf den Bus oder wenn du einen Moment lang nach Glück „suchst“ inne. Nimm deinen Ankerpunkt ein und spreche gedanklich dein Wort aus.
  • die Idee ist es, sich mit diesem Ritual, dem eigenen Ankerpunkt, regelmäßig einen achtsamen Moment zu schenken, der dich auf dich und deine innere Mitte besinnt.

 

 

 

 

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