Uni Einblick: „Du hörst mir nie zu“ – wie oft bist du schon mal in ein Gespräch geraten, in welchem sich eigene Empfindungen und Gedanken Wort für Wort nach oben schaukeln und dann explodiert eine solch hitzige Aussage wie: Du hörst mir nie zu. Vielleicht ist es vielen nicht bewusst, doch ein solcher Satz kann ein riesiges Fass aufmachen! In diesem Satz machen 5 Wörter einen Vorwurf mit welchem ein Kausalkette von weiteren Diskussionen und wahrscheinlich auch Unklarheiten und negativen Gefühlen entsteht. Wie gehst du in einer solchen Situation vor und wie formuliert man diesen Beispiel-Satz deutlich konstruktiver? (Konstruktiv bedeutet: sinnvoll, klarer Hinweis) Der Schlüssel ist:

ICH-Botschaften senden lernen

In einer teils auch emotional aufgebrachten Situation rate ich dir, dir einen Moment „Auszeit“ zu nehmen. Ich brauche mal eben einen Moment – Situation möglichst wertfrei realisieren. Nicht vergessen: dem Gegenüber den Rückzug beschreiben/erklären. 

Jetzt kannst du dir anhand folgender Struktur formulieren, wie du deine Beobachtung, Empfinden und Wünsche strukturiert äußern möchtest.

  1. Situation wertfrei beschreiben, kurz und knapp
  2. Auswirkungen, was macht es mit mir?
  3. Gefühle, was fühle ich in dieser Situation?
  4. Eigene Wünsche/Erwartungen

Durch eine solche Formulierung: teilst du deine #Selbstkundgabe und löst im Gegenüber eine Bereitschaft zur Klärung aus. Wie genau der „Du hörst mir nie zu“ zu 100% besser formuliert wird, zeige ich dir hier:

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