Werbung für BodyandFit – Chips, Schokoladen und Co? Es gab eine lange Zeit, in welcher ich diese Dinge zwischendurch – ohne sie groß zu thematisieren – gegessen habe. Ich erinnere mich an einen Dänemark Urlaub, in welchem es täglich Hot Dogs gab, mit Röstzwiebeln und ordentlich Mayo. Ich habe es geliebt und mir keinerlei Gedanken darüber gemacht, wieviel Gramm Zucker in der Soße waren. Dazu muss ich sagen, in meiner Jugendzeit konnte ich oftmals essen was ich wollte. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich immer in Bewegung war. Draußen spielen, Tennis Unterricht etc.

Doch dann kam später mit Anfang 20 die „Fitness“ Zeit – eigentlich anfangs recht vielversprechend, denn: durch genaues Tracken baute ich Muskeln auf und zusätzlich gab es nun in dieser „neuen“ Welt zahlreiche Alternativen und Ersatzprodukte. Es schien perfekt und eine ganze Zeit lang bin ich damit gut gefahren. Ich habe meine Liebe zu Sport neu entdeckt, meinen Körper und auch meine Gedanken stärken können. Lediglich meine Beziehung zu „normalem“ Essen ist entgegengesetzt diesem Erfolg auf der Strecke geblieben.

So stand ich vor einer riesigen Distanz zwischen Genuss & schlechtem Gewissen. Den Mut anstelle von Maiswaffeln einfach gewöhnliche Chips zu essen hatte ich nicht. Trotz eisernem Willen und muskulärer Stärke, konnte ich diese Hürden, die sich in mir erbaut hatten nicht überwinden. Für mich gab es kein Pizza essen gehen. 

Anstatt noch mehr Gewicht zu bewegen habe ich also versucht die Stärke aufzubringen, mich mir selbst regelrecht zu stellen. Auge in Auge mit meiner Blockade und Einstellung. Dass dieser Prozess nicht von heute auf morgen erfolgt ist manchmal anstrengend, kräftezehrend. 

Komplimente und Zuspruch von nahestehenden oder außenstehenden Menschen sind mehr als hilfreich, doch nicht der Schlüssel zum Erfolg. Ähnlich wie du deinen Selbstwert erkennen musst, gilt es auch hier aus eigener Kraft den ersten Schritt zu machen. Wie und Wo ist so eine Sache, denn ein Ansatzpunkt erfolgt dann, wenn man sich mit sich selbst offen und unvoreingenommen beschäftigt. 

Das eigene Selbstbild liegt in meinen, ganz eigenen Händen, Andere können es berühren, beschädigen – inwiefern entscheide ich. Diese Macht der Entscheidungen und des Zulassen machen manchmal Angst, überwältigen oder verunsichern. Aus meiner ganz persönlichen Erfahrung erzähle ich dir in meinem nachfolgenden Video.

Wenn dich dieses Thema interessiert und ich mehr meiner Gedanken und Erfahrungen teilen soll, hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar. Ich freue mich!

 

 

Das Dressing für den Salat habe ich aus dem Pinda & Kakao Muß, Zitronensaft & Avocado Öl gemacht. Das Muß ist fast vergleichbar mit einer Erdnuss Butter aber auch eben nur fast – unfassbar lecker. Kannst du dir hier nochmal genau ansehen.

Die Pasta aus Buchweizen & Süßkartoffel habe ich ebenso von BodyandFit. Ein nussiger und „mal was anderes“ Geschmack. 

 

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2 Comments

  1. Patricia April 16, 2018 at 5:14 pm

    Liebe Karolin,

    ich finde deinen Text sehr inspirierend und finde es wahnsinnig toll, dass du dies mit uns teilst. Gerne lese ich deine Blogeinträge, denn sie regen mich zum Nachdenken an. Ich überlege auch oft „darf ich das jetzt essen“ oder passt es doch nicht in meinen Plan? Und ich bin der Meinung, dass wir uns Dinge gönnen sollten, wenn uns gerade danach ist und wenn wir uns dabei wohl fühlen. Deine 80/20 Regelung ist da ein gutes Beispiel. Das Video ist dir übrigens super gelungen! ?

    Hab einen tollen Abend ?

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  2. Ronja April 17, 2018 at 7:55 am

    Liebe Karolin,

    wieder ein so toller Eintrag! Vielen Dank, dass du das Problem „Unsicherheit“ genau auf den Punkt bringst. Mir fällt es noch immer sehr schwer, die richtige Ballance zu finden, aber ich arbeite weiter daran es zu schaffen. Deine Einträge sind eine tolle Inspiration und Unterstützung auf meinem Weg

    Danke Karo! <3

    Reply

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