Mein „neues Haus“ in Marbella.

Die letzten Tage, wenn nicht sogar Wochen waren: intensiv. Mit Höhen und Tiefen. So viele neue Gedanken und vor allem Beobachtungen, die sich neu in mir zusammenfügen.

Zu Hause – ist nicht unbedingt ein greifbarer Ort. So sehr man sich grade als junge Frau nach Sicherheit und Struktur sehnt. Eine Anleitung. Das ist so ein abgesichtertes Gefühl, etwas nach dieser zu machen. Es gibt dem Vorhaben noch ein wenig mehr Mut, dem Gefühl Greifbarkeit doch verlieren Dinge, ganz besonders Gefühle dadurch nicht ihre individuelle Leichtigkeit?

Denn was ist heute noch sicher ? 

Sind wir mal ehrlich … im Grunde genommen nichts. Und die Perspektive hierauf erfüllt mich in manchen Überlegungen zu deutlich mehr Leichtigkeit. Zu Hause ist etwas, was man fühlt. Nicht einfach so. Sondern indem ich mir als Frau in meiner Persönlichkeit und meinem Gefühl treu bleibe und erkenne, dass es eben genau das ist:

Man selbst zu sein im Takt des Herzens, dem Leben offen zu begegnen. Besonders neuen Chancen und ja, auch das Risiko einzugehen verletzt zu werden. Denn Verletzlichkeit, das musste ich lernen, ist menschlich.

Doch geht es nicht nur um das Sein im Inneren.

Sondern plötzlich auch um alles, was damit mitschwingt. An Begegnungen. An neuen Gesprächen und daraus resultierenden Ideen. Anstößen und Mut zu Veränderung. 

Aktiv in diese Erfahrung zu gehen, so wie ich bin erfahre ich positive Dinge. In mir und mit Anderen. Es ist einzigartig und authentisch über meine Gefühle aber auch Ängst zu sprechen.

Dieses „zu Hause“ zu spüren schenkt mir automatisch Sicherheit, denn ich kann so sein wie ich bin. Nicht nur aus dem Fenster winken mit einer hübschen Fassade, sondern auch raus gehen. Menschen treffen und: in mein Haus einladen. Manch einer hat manchmal schmutzige Schuhe, hinterlässt Spuren, doch jede menschliche Begegnung und daraus emotionales Wachstum sind mehr wert, als sich in sich selbst geschützt von einer Schutzhülle zu verlieren.

Ich sehe die nächsten Wochen Hamburg als große Herausforderung an meine neue, innere Lebendigkeit umgeben von Baulärm, deutlich mehr Konsum und Hektik zu manifestiern, beizubehalten. Ich möchte weniger in diesem „Außen“ leben mit diesem Besitz-&Konsum Touch und mehr spüren, was mir im Leben wirklich wichtig ist. Daran festzuhalten, dass mein Haus anders aussieht als die „typischen“. Ich sehe es als Herausforderung an, meinem Ermessen und Werten treu zu bleiben. Doch weil ich nun erahnen kann, wie sich dieses innere zu Hause auf der ganzen Welt anfühlt, weiß ich, wie sehr ich bereit bin dafür zu kämpfen, umzudenken und zu verändern #karolinsmoment

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