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die Beste Entscheidung

Und dann dachte ich: Okay, du musst das jetzt machen, denn du kriegst grade die Chance dazu! Man kann nicht immer nur reden. Man muss auch einfach mal machen.“

In den letzten beiden Jahren habe ich eine berufliche Herausforderung, die auch ins Privatleben greift aus verschiedenen Blickwinklen beobachten können: Das Verständnis, das generelle emphatische Verstehen von einem festen, sicheren und geregelten Vollzeitjob und Individuen, die sich mit lodernden Ideen auf den Weg in die Selbstständigkeit machen.

Ich glaube kein Arbeitsalltag unterscheidet sich so sehr, wie ein 40 Stunden Job und der Aufbau einer Selbstständigkeit. Ich erlebe in den letzten 4 Jahren beides:

Einige Jahre zuvor…

Habe ich nach meiner Hotelfachausbildung in der Hotellerie in Düsseldorf Vollzeit angestellt im Office Management gearbeitet. Das war total sicher – ein unbefristeter Arbeitsvertrag, morgen die gleichen Arbeitszeiten wie übernächsten Monat und kommendes Wochenende natürlich frei.

Nach der harten Ausbildung in der Hotellerie war das genau das, was ich damals vor 4 Jahren mit meinem Umzug nach Hamburg suchte: Ankommen, Sicherheit und Beständigkeit. Und vor allem geregelte Arbeitszeiten.

17:00 Uhr Feierabend und das nicht nur offiziell mit dem Schlüsselgeräusch der Empfangsraumes, sondern auch im Kopf. Da war ein Cut, leer. Keine schwerwiegende Verantwortung mehr. Morgen ist ein neuer Tag – jetzt bin ich erst mal weg. Ab da wurde grau zu weiß, Ernst zu Spaß und Freizeit zur wirklich „freien Zeit“. 

Doch dann …

Kam vor knapp 2 Jahren die bisher größte Veränderung, die mein gesamtes Leben verändert. Heute stecke ich mitten in der Selbstständigkeit und habe das Gefühl, ich lebe in einer Welt voller kreativer Ideen, Vorhaben, Herausforderungen und vor allem auch: Verantwortung. Verantwortung, die ich in diesem Ausmaße vielleicht wo anders nie kennengelernt hätte.

Natürlich gibt es Phasen, in denen mir alles zu viel wird. DAnn sehne ich mich nach Absicherung, einem festen Gehalt und „den Kopf mal ausmachen“, doch immer nur für eine kurze Sequenz, denn da ist ein Pfeiler in meinem Leben, welcher jegliche Bereiche immer wieder ganz mächtig unterstützt und mir Mut schenkt:

Meine Freiheit.

Die Freiheit, meine Ideen, die mich hier und heute und wahrscheinlich auch nächste Woche noch begleiten ausleben zu dürfen. Anfangs immer alles alleine. Alleine organisieren, stark sein, volle Power geben. Doch die erste Erkenntniss nach 2 Jahren:

Sich mit seinen Ideen immer nur einzukuscheln und sie dann nach außen tragen ist im ersten Moment toll für das Ego. Das hast du alles alleine gemacht? Doch mit der Zeit sehr kräfteraubend und zeitfressend. 

Wenn ich eines aktuell lerne, dann ist es – so schwer es mir manchmal durch persönliche Filter fällt, einem Gegenüber zu vertrauen, Aufgaben abzugeben und in den Austausch als Team zu gehen. Das hatte mir gefehlt und ein einfaches Skype Telefonat, in welchem ich mir regelrecht selber im Rahmen meines Business Coachings zuhörte, lieferte mir vergangene Woche diese Erkenntnis. 

Und dann habe ich gemerkt, dass alles, was ich grade und gefühlt auch in den letzten Monaten und Jahren getan habe, die beste und tollste Schule und Lernerfahrung war, die ich je hatte! 

„Am meisten entwickelt, habe ich mich persönlich nicht in einer Ausbildung und mit meinen Lehrbüchern in der Tasche. Mein Auwendiglernen von Tastaturkürzeln oder Telefonansagen. Beim stumpfen Mails sortieren oder Büroklammern bestellen. Keine Frage, das gehört auch mal dazu. Doch so richtig erfahren was ich kann, wo ich Stärken und Schwächen habe, habe ich erst seit ich in dieser Welt, in dieser Gesellschaft umherfliege mit Ideen, Konzepten, Rückschlägen, Mut und manchmal auch Sorgen – noch auf dem Weg zur ersten Anlegestelle.“

Wenn du dich durch meinen letzten Instagram Beitrag, mit unfassbar heftigen Reaktionen auch angesprochen fühlst und den Drang verspürst, dich von meinem beschriebenen Zustand inspirieren zu lassen, dann habe ich 

4 Steps für dich, die du jetzt brauchst

 

 

  1. Was ist deine Motivation?
  2. Möchtest du deiner Idee mehr Zeit als mit deiner Familie und Freuden Verbringen? Trägt dein Umfeld zu dieser Entscheidung bei?
  3. Wie kannst du mit dieser Idee regelmäßig Geld verdienen?
  4. Sofern es ähnliche Ideen bereits gibt, was ist an deiner Idee anders? 

 

Mache dir nicht so viele Sorgen. Die Hälfte der Sachen, über die du dir Gedanken machst, wird sich von selbst erledigen. Meistens gibt es doch für alles eine Lösung. Man muss sie nur finden. 

One Reply to “die Beste Entscheidung”

  1. Liebe Karolin,

    Lieben Dank für deine Tipps. Ich hatte jetzt ein paar Tage Zeit, das ganze sacken zu lassen. Eins möchte ich gerne vorweg sagen, meine Emotionalität ist stark geprägt von meiner starken Leidenschaft in meinem Herzen zu den Dingen im Leben die mir wichtig erscheinen. Das Feuer, das in mir brennt ist der Ausdruck meiner inneren Gefühlswelt und es ich bin froh so lebendig zu sein. Ok, manchmal verursacht es Schmerzen, jedoch zeigt es mir immer, das ich lebendig lebe.

    Zu deinen Tipps,..hier meine Gedanken dazu:

    Motivation ist mein ständiger Begleiter, hierdurch konnte ich mich auch schon prächtig weiterentwickeln. Es gibt viel Motivationen und Richtungen in mir, mir fällt es demnach nicht immer leicht, den reissenden Fluß zu kontrollieren. Das hat den Nachteil, dass wertvolle Energie verloren geht. Die größte Motivation die ich schon immer in mir verspüre ist etwas zu tun, was anderen Menschen hilft.

    Soziales Engagement ist das Puzzleteil, welches ich neu integrieren möchte. Denn ohne soziales Engagement wird sich das Leben immer nur eigennützig um mich selbst drehen. Das entspricht nicht meiner Wertvorstellung von Zusammenleben auf dieser Welt. Es bereitet mir viel Spaß, wenn ich sehe und fühle, dass jemand Hilfe benötigt und ich ihm dann helfen kann. Mit offen Augen durch mein alltägliches Leben zu gehen, ist oft Fluch und Segen zugleich. Weil ich spüre und sehe kann, das es vielen Menschen in unserer Gesellschaft nicht gut geht.

    Gerade die letzten Tage musste ich für mich selbst feststellen, dass meine Lebenszeit viel zu wertvoll ist, um virtuell meine kostbare Zeit für Social Media zu verschwenden. Die letzte Zeit, habe ich mich mit dem Medium prima abgelenkt und unterm Strich festgestellt, dass es die Pest für uns Menschen ist. Egal wo man hinschaut, alle schauen nur noch auf das Handy. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Entwicklung viele Menschen krank und unser Zusammenleben sehr negativ die kommenden Jahre beeinträchtigten wird.

    Deswegen möchte mein soziales Engagement reaktivieren. Geben ist Leben und alle die sich persönlich weiterentwickeln kommen irgendwann an den Punkt, Anderen zu helfen. (Das ist zu mindestens meine Erfahrung) Demnach entfällt Punkt 3 und 4 für mich.

    Mein halbes Lebens ist wahrscheinlich fast vorüber. Mein Werkzeugkasten mit Wissen, Fähigkeiten und Leidenschaft ist randvoll, nun ist es an der Zeit die zweite Hälfte meines Lebens die Werkzeuge zu gebrauchen.

    Noch eine Anmerkung zu Punkt 2. NEIN

    Für mich gibt es keine Idee auf dieser Erde die lohnender wäre wie Familie und Freunde. Vielleicht hat diese Ansicht etwas mit Lebensreife und Alter zu tun. Glaub mir, Dinge zu tun für sich selbst ist erfüllend und bereit Spaß, aber Dinge für jemand anderes zu tun und die Liebe zu verspüren und dann mit einem anderen Menschen zu teilen, dass ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    Menschen sind keine Einzelgänger, auch wenn es sich in bestimmten Lebenslagen gut anfühlt, alleine zu sein, so ist das LEBEN zu zweit oder in einer Familie reine LIEBE. Ja, es ist nicht leicht ein sinnerfülltes Leben, in einer Beziehung zu führen! Jedoch, ist das, dass Leben was gemeistert werden muss.

    Gemeinsamkeiten lassen Beziehungen funktionieren, aber Gegensätze machen Beziehungen spannend und leidenschaftlich. Es ist der Mix aus beiden, Gemeinsamkeiten und Gegensätze, damit leidenschaftliche Beziehungen langfristig halten. Eine Beziehung nur zu sich selbst, gibt es nicht. Ich glaube das wir Menschen gar nicht geschaffen sind, dass ganze Leben mit einem anderen Menschen zusammen zu leben. Aber, ich glaube auch, das die Angst, nachher Im Alter alleine zu sein, so groß ist, dass es sich immer wieder lohnt an seinen Beziehungen zu anderen Menschen zu arbeiten. Wie siehst du das?
    Liebe Grüße aus FFM Peter

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