So war ich an diesem von Sonne durchfluteten Platz inmitten der Menschen Menge so nah bei mir und konnte zunächst meinen Blick nicht von dem musizierenden Quartett vor dem Rathaus lassen. Wie wunderschön sie spielten, alle 4 je auf unterschiedlichen Instrumenten und indem sich ein jeder auf seine so wundervolle Art und Weise einbrachte, entstand ein Lied, welches mich in meiner Gesamtheit berührte.

Ein Lächeln entwich mir während mein Haar in der warmen Sonne, welche über der Alster wehte und während die zuschauenden Kinder um meine Beine tanzten und sich die Blicke von uns Zuhörern immer wieder einander zuspielten.

Genau so fühlt es sich manchmal an, wenn man in aller Stille – manchmal aber auch umgeben von der eigenen Stadt – noch bevor ein Lied in Gemeinschaft entsteht – zunächst einmal die eigenen Saiten stimmen muss.

Ich empfand diese Begegnung wie eine Art Lichteinfall, ein Innehalten. Wie kann ein wohlklingendes, berührendes Lied entstehen, wenn das eigene Instrument nicht so spielen kann, wie man es erklingen lassen möchte?

Die Einen brauchen nur wenige Minuten, Andere hingegen Tage, ja, vielleicht auch Wochen, um herauszufinden wie man die eigenen Saiten sprich Gedanken, Werte, Bedürfnisse und Wünsche zusammenfügt, um in ihrer ganz eigenen Melodie zu erklingen

Dieses Saiten stimmen ist genau wie das Nachjustieren im Leben. Wir spielen Lieder in Form von Lebensphasen und nach einigen Stücken bedarf es weiterer Pflege und Nacharbeit, um sich auf die nächsten Phasen einzustellen. Früher dachte ich immer, ich komme nicht weiter, schaffe es nicht auf einer Spur zu bleiben, konsistent zu sein. Doch Nachjustieren ist etwas ganz Natürliches und Elementares.

Von Zeit zu Zeit ganz bewusst Innezuhalten ist nach meiner Erfahrung nach Balsam für die Seele und damit einhergehend auch für weitere Beziehungen.

 

Zukunft ist nicht automatisch die Verlängerung des bisherigen Weges.

 

Du hast immer wieder in der Hand, eine Einstellung zu dem, was gestern oder vor 3 Jahren war zu reflektieren und zu verändern.

Also schätze und liebe deine „Ich-Tage“, zelebriere sie mit Ritualen, allem, was du ganz persönlich liebst und stimme deine Saiten immer wieder neu – dabei lernst du dich kennen, kannst deine Erfahrungen und dein Verhalten reflektieren und letztlich: wachsen.

Werde Still. Sei im Hier & Jetzt. Habe keine Angst und realisiere, dass du nicht aus Äußerlichkeiten bestehst, aus Gedanken oder nur aus Emotionen. Beobachte dein Bewusstsein – sei dabei neugierig jedoch nicht abhängig. Erlaube den Dingen, sich zusammenzufügen ohne dir Sorgen oder Gedanken zu machen über Dinge, die möglicherweise eintreten könnten. Sich selbst zu befreien und darauf zu vertrauen, dass alles einen Sinn ergeben wird, schenkt innere Freiheit, welche neue Wege und Ansichten öffnet.

  • löse dich bewusst von Zweifeln
  • löse dich von deinem Handy / deiner Erreichbarkeit
  • errichte dir ein schönes zu Hause
  • pflanze Blumen
  • nimm ein Bad
  • erstelle dir eine eigene Gesichtsmaske
  • spaziere in der Sonne durch den Park bis hin zum Obst Laden und beschenke dich mit frischen Früchten für einen natürlichen Glow
  • lege dich auf dein Bett und tue: nichts
  • schreibe deine Gedanken auf
  • lasse Zweifel los
  • schaue heute nicht in den Spiegel, sondern sprich dir zu: ich liebe dich – Danke, dass es dich gibt.
 

 

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