Ich kann es noch immer nicht so richtig glauben wie sehr angekommen ich mich in Marbella und mir selber fühle. Natürlich auch besonders jetzt, nachdem ich 4 Tage lang auf meinen Koffer gewartet habe und ich diesen gestern Abend wieder etwas mitgenommen in Empfang nehmen konnte. Wenn ich eines so intensiv spüre, wie seit Ewigkeiten nicht mehr, dann ist es mein Leben und all´ diese augenscheinlichen „Kleinigkeiten“ die mich endlich wieder jeden Tag aufs Neue staunen lassen. Berechenbare Tage weichen neu entdeckter Reichhaltigkeit des Lebens. 

Da sind Momente. Am Morgen, während dem Antworten einer Mail und den Schatten der Palmen Blätter auf der Tastatur, in denen ich absolut erfüllt bin. Mit Freudentränen. Und auf mein tägliches Tun, Intuition und Impulse gibt es nur eine Antwort.: Darum. Das fühlt sich befreit & richtig an.

Wie sehr ich das vermisst habe, mich zu wundern, mich an Augenblicken und Entdeckungen zu erfreuen. Seien es die blauen Farbtöne am Himmel, meine zufällig gefundene Muschel, deutlich mehr lächelnde Gesichter oder einfach nur mein mittlerweile auf spanisch bestellter Cafe Americano con Leche Almeindra. Das Leben hier unten ist intensiv. Intensiv gelassen und und obwohl so vieles in mir und meinem Umfeld grade passiert, werde ich im Leben in mir selbst ruhiger, klarer, authentischer.

Runterfahren, um in den richtigen Momenten „auffahren zu können“. Loslassen und Gelassenheit gemeinsam mit bedeutsamen Menschen schenkt nicht nur Inspiration und neue Kraft, sondern ich entdecke neuen Mut, Kreativität und Begeisterung.

Und das Besondere an diesem Herunterfahren aktuell ist, dass es sich endlich, endlich, ENDLICH auch auf meine Ernährung auswirkt.

Insbesondere seit meinem Shooting in Oslo vor 3 Wochen fühlte ich mich jeden Tag „wie kurz vor der Periode“:

  • aufgedunsen
  • Wassereinlagerungen
  • ständiger Hunger
  • ständige Lust auf Kohlenhydrate in Form von Brot
  • ein immer bestehender Blähbauch (Verzweiflung)

Ich hatte vor genau 8 Wochen kurzerhand beschlossen, mich vegan zu ernähren. Nach einigen Dokus hinsichtlich Tierhaltung, sowie Auswirkungen auf das Klima, war ich davon überzeugt dies auszuprobieren wollen. Schon nach knapp 7 Tagen hatte ich erste Veränderungen bemerkt:

  • immer wieder plötzliche, starke Übelkeit am Morgen
  • ständiger Blähbauch 
  • anhaltender Muskelkater/schwere Beine
  • langsame Regeneration nach dem Sport

Aber ich wollte natürlich dran bleiben und genau so „Glowing“, „Healthy“ und „Schön“ sein, wie meine Veganen Vorbilder und blieb dabei. Ich gehöre leider

a)zu der Sorte Mensch, die etwas Neues aufnehmen und dann gleich Feuer & Flamme volle Kraft hinaus hineinstürmen mit etwas zu wenig Vorüberlegungen diesbezüglich. 

b) zu den Menschen, die ganz gerne immer wieder das Gleiche, Altbewährte Essen 

Ich glaube ich habe da einige Fehler gemacht. Schon beginnend im letzten Jahr, als ich extreme intermittierende Fasten Perioden eingeführt habe ohne einen ganz wichtigen Punkt zu bedenken:

Das Durcheinanderbringen/Vernachlässigen meiner Hormone.

Für Männer ist Fasten grundsätzlich super. Doch wir Frauen haben bedingt durch unseren Zyklus und damit immer wieder sich verändernden Hormone nicht unbedingt einen Vorteil dadurch. Wir brauchen in gewissen Zyklus Phasen einfach gewisse und ausreichende Nährstoffe. Bekommen wir die nicht, kommt das Hormon System möglicherweise durcheinander, was sich dann in beispielsweise Fetteinlagerungen äußert.

Was sind Hormone?

Hormone sind Botenstoffe, die Informationen unter den entsprechen empfänglichen Körperzellen vermitteln. Dazu gehört z.B.: Regulieren von Verdauung, Schlaf, Stimmung, Stoffwechsel 

Wie entstehen Hormone?

Sie entstehen in Schilddrüse, Nebennieren, Eierstöcke oder auch einer Hirndrüse. Mit deiner Ernährung „unterstützt“ du diese Drüsen in ihrer Produktion und reibungslosen Abläufen

Man unterscheidet in

  • ENDOKRIN (Hormone die nach innen abgegeben werden)
  • EXOKRIN (Hormone die nach Außen abgegeben werden Bsp. Schweiß)

Wird ein „Rad“ innerhalb dieses komplexen Netzwerks durch uns/unseren Lebensstil/Ernährung beeinflusst wirkt sich das auf den gesamten Organismus aus. Ich glaube das ist bei mir schon lange der Fall nur höre ich nicht richtig darauf.

Mehr zu dem Thema findest du auf der Seite meiner liebsten Freundin Laura von healthcoachfx 

 

Ich habe meinen Körper also nicht nur vorab geschädigt, um einem Schönheitsideal zu entsprechen, sondern ihn nun auch mit fehlenden Nährstoffen zur Hormonbildung gestresst.

Blähbauch, Hallo! Ich glaube, da steckt viel mehr dahinter.

Folgende Veränderung: ich esse aktuell wieder Eier, sowie frische Dorade und Lachs in Spanien. Und soll ich dir mal was sagen: Es tut so gut! Ich fühle mich viel besser. Ich stehe morgens endich auf und fühle mich nicht mehr so abgeschlagen und aufgebläht. Und das ist es doch, worauf es letztlich ankommt – die eigene Balance und Wohlbefinden zu finden.

Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Bestandteil der Zellmembranen, der Gehirn- und Nervenzellen und der Galle. Der Körper braucht ihn, um Fette und fettlösliche Vitamine aufzunehmen. Der Körper verwendet Cholesterin bei der Produktion von Vitamin D und Hormonen wie Östrogen, Testosteron und Kortison (Quelle MSD Manual)

Lange Rede Kurzer Sinn: Meine Übelkeit ist verschwunden und ich stehe seither Morgens wieder auf ohne Blähbauch, Aufgequollen sein und Unwohlsein. News folgen hier und auf meinem Instagram Account.

 

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