Ich erinnere mich noch zu gut, als ich vor 5 Jahren in Düsseldorf auf dem Laufband stand und mir selber bei Abenddämmerung über der Stadt ausgemalt habe, wie ich meine Ideen und Einfälle mit großen Partnern umsetzen werde. Damals haben mich die Leute für verrückt erklärt. Meine erste Homepage (damals noch unter dem Namen athleticwomenfitness) habe ich auf einem Blatt Papier aufgemalt und einige haben mich nicht ernst genommen. Ich war laut Mama „schon immer anders“ und habe es besonders in dieser Zeit damals intensiv zu spüren bekommen.

Zu dieser Zeit machte ich meine Hotellerie-Ausbildung und um mir selbst zu beweisen, dass ich stark bin, habe ich mit dem Fitness-/Krafttraining angefangen, um mit innerlicher & körperlicher Stärke diese Herausforderungen in der Ausbildung zu bestehen. Natürlich habe ich auch mein Essen vorgekocht. Harzer Käse, Quark, Brokkoli, Reis. Während meine Kollegen dann das Kantinen Essen aßen, knabberte ich an meiner Hähnchen-Harzer-Käse Sandwich Kreation und find mir zahlreiche Kommentare ein

Der Schlüssel trotz meiner Selbstzweifel ausgelöst von außen war, dass ich nicht aufgehört habe, nicht zurück gegangen bin. Sondern daran geglaubt habe, dass Visionen wahr werden können. Mit Einsatz.

Gott, was habe ich auf dem Weg bis zu meinem heutigen -vorerst- Leben in Marbella erlebt. Riesige Zweifel an meinem Können, unzählige Enttäuschungen im Zwischenmenschlichen  (mit einer Menge Liebeskummer) aber auch einige Freudentränen.

Der Schritt damals in die Selbstständigkeit war kein leichter. In meiner Familie gab es das bisher nicht, dementsprechend skepitsch waren auch anfangs meine Eltern. Dennoch habe ich es einfach getan. So wie alles, aus dem nun bis heute ein riesiges Projekt, die Verwirklichung meiner Träume wurde. Schau mal,wie ich das im Bild hier spüre:

Nun ja und dann sitze ich im Flieger aus Oslo, nach zwei ereignisreichen Shooting Tagen mit dem Weltkonzern Reebok und fliege nun einfach ans Meer. Weil ich das so möchte, weil ich die Freiheit habe, von überall aus arbeiten zu können. Nicht einfach so, sondern weil ich dafür gearbeitet habe, so viele Dinge parallel vorbereitet und nie mit dem Sähen meiner Samen aufgehört habe. Weil ich es geschafft habe.

Mit „geschafft haben“ meine ich nicht Unmengen an Followern oder ein beeindruckendes Auto, sondern ich habe mir selber erklärt und durch Ausprobieren beigebracht, dass man Tag-Träume zur Realität erwachen lassen kann. 

Und das ist auch einer der Gründe, warum ich nun so plane und die Dinge vorbereite, dass ich am Meer leben und arbeiten kann. Genau hier in Marbella, einem Ort, an dem ich nach leichtem Identitätsverlust durch Social Media und Co. endlich wieder einen Zugang zu mir gefunden habe, wie ich das Leben von einem neuen Blickwinkel betrachten und gestalten kann. Weil darum geht es letztlich nach meiner Auffassung:

Nicht darauf warten, bis die Dinge besser werden, sondern sich einzusetzen und zu trauen das zu leben, was dich innerlich antreibt.

Aktuell plane ich meine Zeit in Marbella so, dass ich nun bis Ende Oktober hier in Marbella bleibe. Ich habe ein Apartement gemietet und mich nun vorerst hier niedergelassen. Alleine meine heute eingekauften Mandelmuß und Tahini Gläser deuten darauf hin, dass ich Marbella nicht verlasse, bevor diese aufgebraucht sind. Angebote im November bleiben zu können habe ich schon. Ob ich sie annehme … das schaue ich noch.

Ich habe bisher noch keinen Rückflug gebucht

und werde mich einfach mal treiben lassen. Weil, wie schön ist es bitte, nicht jedem Sonnenstrahl hinterher hechten zu müssen, sondern sich wirklich mal Zeit zu nehmen für das, was einem Wichtig ist. Nicht nur eine Sonnencreme zu kaufen, sondern wie heute erlebt mich mit der Verkäufern auszutauschen, ohne Zeitdruck. Neue Verbindungen entstehen zu lassen und mitzunehmen was kommt.

Heute Abend nochmal runter zum Strand oder ein PowerWalk mit einer Freundin aus dem Organic Store von Nebenan. Oder auch mal einen Tag lang nur mein Buch lesen.

Wie genial ist bitte das Gefühl, am Morgen hier am Strand zu joggen und erste Bekannte zu begrüßen? Freundinnen zufällig im Café in Marbellas Oldtown zu treffen? Das sind Momente, die mir zeigen, dass ich diese Ideen in meinem Kopf nach und nach in der Realität umsetze und erlebe. Einfach toll! 

Und das Besondere ist, dass es eine Kette aus Erfahrungen und Wachstum ist. Ein Schritt nach dem anderen macht mich mutiger, selbstsicherer und: authentischer. Weil ich hier in Marbella und in meinem Leben generell genau das tue, was ich fühle. Ich mir wünsche. Kohärenz erleben und genießen.

Nun schreibe ich diesen Blogbeitrag und vor mir wehen am Himmel Palmen Blätter und ich sitze im Herbst im Sommerkleid auf „meinem“Balkon. Das ist kein Urlaub. Das ist noch viel langanhaltender. Das ist Leben.

 

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