Wie schaffe ich es, mich im Sport, meine Figur nicht ständig mit anderen zu vergleichen?

Erst mal: das ist etwas völlig Normales! Es liegt in unserer Natur, dass wir uns mit Anderen vergleichen. Durch diesen „sozialen Vergleich“ erfährt man, wo man steht. Eigentlich kann man durch solche Vergleiche eine Menge über sich selbst lernen. Man erhält Informationen und kann sich in einer Gruppe ausloten.

Man kann sich bei Vergleichen mit sich selbst aber auch ermutigen, sich anspornen, indem man erneut fühlt und sieht, was man alles schon geschaffen hat.

Life is only as good as your mindset

Doch Problematisch sind „Aufwärtsvergleiche“ bei denen man sich mit Menschen, insbesondere Frauen vergleicht, die vermeintlich besser als man selber ist. Im Zeitalter von Social Media und Co. kein Wunder, dass man täglich mit solchen Arten von Vergleichen in Berührung kommt.

Inspiration

Mir passiert das bis heute immer wieder und ich fühle mich bei diesen Aufwärtsvergleichen, gegen die ich vermeindlich gar nichts tun kann im ersten Moment dann manchmal minderwertig, nicht fleißig genug, nicht mental stark genug. 

Ein Beispiel:

Ich sehe auf Instagram Frauen, mit einem schön definierten Sixpack und bin ein wenig ernüchtert, wenn ich dann im Spiegel mein neues „Brotliebe“ Bäuchlein sehe. Ich sage an dieser Stelle nochmal bewusst, dass ich mit meiner Figur grundsätzlich zufrieden bin, doch durch meine neue „Sport-Entspanntheit“ und leider unumgängliche Brot-Liebe, sieht mein Bauch mittlerweile definitiv anders aus, als noch vor einem halben Jahr.

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Im ersten Schritt verfalle ich direkt in dieses „Ich bin zu faul, nicht sportlich genug etc.“ Denken. Negative Gedanken machen sich breit. Ich lasse vom Vergleich gefühlt ab und verlasse ihn mittendrin mit einem blöden Gefühl.

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Wichtig ist jetzt aber: zu Ende denken! Gedanken nicht wegstoßen, verdrängen, sondern ruhig mal zu Ende denken. Im Fall der anderen Frauen mit der total durchtrainierten Figur sollte ich mich eigentlich mal fragen:

  • Will ich wirklich so aussehen?
  • Will ich wirklich verzichten auf Mahlzeiten?
  • Verzicht auf Lebensqualität?
  • Verzicht auf gewisse Entspanntheit?

Mir ist es das zum Beispiel nicht mehr wert.

Das entkräftet diesen Vergleichsgedanken. Ich fühle mich dann auch nicht mehr zu faul oder zu schwach, weil ich eben am eigenen Leib erfahren habe, was es bedeutet als Frau stets ein Sixpack zu haben. Das ist wenn man mich nach meiner Lebenserfahrung fragt nicht ohne Stress für den Körper und weniger Essen möglich! Es gibt immer wieder Ausnahmen, doch nach meiner körperlichen Verfassung ist ein komplett definierter Frauenkörper nicht auf gesundem Weg möglich.

Was hilft nun also, wenn sich ein solcher Vergleich anbahnt?

Ruhig bleiben, Annehmen und das Ganze ruhig mal zu Ende denken. Welche Kriterien lässt man im ersten Affekt außen vor? Wo liegen die Nachteile/Vorteile? Wenn du mich fragst, entkräftet das den Vergleich wenn man ihn ganz wertfrei einmal auseinander baut.

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