Wofür mache ich das eigentlich? Tagtäglich stellt man sich immer wieder neuen Herausforderungen, an denen man mal überraschend mal mühselig  wächst. 

Ein stetiges Auf & Ab, wobei wir uns manchmal den Genuss eines Aufs durch die „klebrigen Filter“ des Ab selbst schwer machen.

Erst gestern Abend hatte ich wieder einen Moment, in welchem ich mir die Frage stellte:

Was mache ich hier eigentlich? Kann man das als „gelungenes Leben“ bezeichnen, dass ich hier noch so spät sitze? Selbstständigkeit soll doch auch Freiheit bedeuten und ich fühle mich eher unter tausenden Ketten.

(Hallo, ich sitze in meiner neuen Traumwohnung, wohne so schön, wie noch nie und befinde mich mal wieder in diesem stetig wechselndem Bad aus: Gefühlen, Ängsten und mit Abstand betrachtet: völliger Übertreibung?)

Besonders Selbstständige werden es kennen: ein stetiges Investieren, Weiterentwickeln, Arbeiten während Andere scheinbar unbekümmerte Freizeit haben & leben und dann entwickelt sich manchmal ein Gefühl von Verzweiflung, die mit Tränen von Enttäuschung über scheinbare Ungerechtigkeit zum Ausdruck kommt.

Manchmal fühlt man sich als Hamster im Hamsterrad, der sich selbst zusieht, man schon erahnen kann, dass er bald jegliche Kräfte verliert und einfach zu blöd ist, einen Schritt zur Seite zu machen.

Jaja, der „Ernst des Lebens“ wenn man aus den beschriebenen Träumen auch einmal aufwacht erschlagen so manche Themen jegliche Unternehmer-/Entdecker Freude:

  • Work-Life Balance finden?
  • für die Zukunft vorsorgen?
  • Verstehen wie man Geld verdient?
  • Business Affinität entwickeln? 
  • Thema Steuern verstehen?

Ich glaube das Thema Geld vielmehr wie wir darüber sprechen, denken und empfinden hat sehr viel mit der Erziehung zu tun, sprich das, was man seit dem ersten Taschengeld von zu Hause mitnimmt. Danach sind wir wenn du mich fragst mehr oder weniger auf uns allein gestellt. Uns bringt eher selten jemand bei, wie man Geld verdient

(ohne dass es zu fixiert auf „Geld“ klingen soll, doch es ist nun mal einer der Grundpfeiler unserer Existenz)

Dabei hat es dann wenn man „Erwachsen wird“ so viel Einfluss auf unser Empfinden, Handeln, Planen und Umsetzen. 

  • Mit wem kann man über Geld, vielmehr damit verbundene Themen wie Sorgen, Vorsorge wirklich offen und ehrlich sprechen?
  • Wie kann man Ängste abbauen und lernen damit umzugehen?

Auch mir fällt es in vielen Momenten schwer, doch muss ich gestehen: eine Selbstständigkeit noch unter 30 Jahren aufgebaut zu haben hat mir so viel gelehrt wie in keine anderen Zeit zuvor. Weil man in diese Situationen von Sorgen/Angst gezwungen ist hineinzugehen – komme was da wolle. Angetrieben von der eigenen Vision.

Ich habe einen neuen Bezug zu Geld, einige Gedanken zum Thema Vorsorgen und mittlerweile echt nette Gespräche zum Thema Finanzen (klingt für mich schon so kompliziert „Finanzen“) mit einer Vertrauensperson.

Tipp 1

Vertrauensperson – ich glaube daran, dass es ganz wichtig ist mit den richtigen Personen über Geld (aber auch Versicherung, Sparen etc.) zu sprechen. Im besten Fall jemand, dem du „ohne Angst etwas Falsches zu sagen“ vertraust und der schon mehr Erfahrung hat als du. 

Das kann jemand aus dem Freundeskreis sein oder vielleicht eine Art Finanz-Coach. Wichtig ist:

So unbequem manche Themen sind: da müssten wir beide durch und es hilft nicht, abzuwarten und es wegzuschieben. Schaue der Realität ins Auge. Dieser augenscheinich kleine Schritt brint dich enorm weit nach vorne.

Tipp 2

Emotionen rausnehmen – grade für uns Frauen, egal ob Selbstständig oder Angestellt, eine wahre Heraussforderung, doch ich kann aus meiner Erfahrung sagen:

Seit ich Geld „anders empfinde“ bin ich irgendwie erleichtert. Ich klammere mich nicht daran, baue eine Art Bindung auf, sondern ich lasse es los. 1000 EUR sind für mich irgendwie „neutral“. Alleine durch Steuern hat der einzelne Euro für mich einen neuen Wert.

Sprich: ich versuche Zahlungen etc. ohne Emotionen und damit verbundenen Gefühlen zu sehen. Es ist da, es kommt und geht und ich arbeite damit – ähnlich variabel wie mit Lego Steinen. 

Tipp 3

Money Mindset – jegliches Handeln und Empfinden entspringt in deinem Denken. Weil man sowieso schon so viel Denkt und einem manchmal die Energie fehlt noch mehr aus sich selber herauszuholen, hilft mir : Money Mindset Power von Außen in Form von

  • Podcast von Jeanine Hurte hier klicken
  • Finanzheldinnen Finanzplaner 

Auf den Blog, sowie Link zum Planer (siehe Foto) der Finanzheldinnen kommst du hier

Von Finanzheldin gibt es auch eine informative App, in der du dich informieren kannst + die Möglichkeit hast dich in Foren auszutauschen.

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