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#TogehterWeTriumph – Selbstvertrauen und Selbstsicherheit

Insbesondere in den letzten 2 Jahren, nach vielen Veränderungen und großen Schritten, habe ich realisiert, dass Selbstsicherheit und daraus entstehendes Selbstvertrauen viel tiefer greifen, als sich lediglich „fit“ und schön zu fühlen. In jungen Jahren fängt es manchmal an, dass man erste Unsicherheiten mit Kleidung oder Schminke verbergen möchte. Rückzüge oder Rebellion dienen als Schutzschild, um unbeobachtet Dinge mit sicher selber ausmachen zu können. Schöne Kleidung und ein toller Körper sind das Eine, eine fest Mitte und eigene Werte das Andere. Beides geht miteinander einher und bildet letzten Endes eine Balance

Doch nicht immer ist es so einfach, diese beiden Punkte in ein Gleichgewicht zu bringen, welches insbesondere den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht.

Sei du selbst – das liest sich im Social Media und sagt sich im echten Leben so leicht. Doch wie oft stehst du inmitten diverser Situationen, die dich selber regelrecht herausfordern und diese 3 worte zu einem komplexen Gedankenwirrwarr in deinem eigenen Kopf verstricken. Herausfordern dahingehend, ob du nun in diesem bestimmten Moment wirklich du selber bist oder doch eher was vorgeben solltest du sein. Bin ich so? Möchte ich das? Das sind die Momente, in welchen die Selbstsicherheit manchmal ins Straucheln gerät oder auch Halt geben kann.

Manchmal verspürt man einen regelrechten Sog genau das mitzumachen, „was Alle machen“, weil dies einfach ist, manchmal bequem und vor allem eins: sicher. Denkt man. Auffallen tut man damit auf jeden Fall nicht und im großen Teich bemerken Andere auch nicht so schnell eine eigene Unsicherheit oder Disbalance.

Selbstsicherheit entsteht unter anderem dadurch, genau solche Momente erhobenen Hauptes zu durchleben. Auch mal Nein zu sagen und trotz zahlreicher Trends und Zurufe an sich selbst und der eigenen Vision festzuhalten. Und genau das in unzähligen Lebenssituationen.

Aus diesen Steinen der Selbstsicherheit entsteht mehr und mehr Mut, welcher deine Mitte stärkt und dich nach und nach innerlich festigt. Über die Zeit hinweg entwickelt sich dann Selbstvertrauen.

Ich finde nämlich:

Denn auch das ist stetig wachsendes Selbstvertrauen: Die Komfort Zone zu verlassen und sich im gleichen Augenblick dabei selber zu versichern, dass man sich dabei gut fühlen wird.

Hier finden deine Selbstsicherheit nach vielen Lebenserfahrungen, räumlichen und äußerlichen Veränderungen & dein tiefes, inneres Selbstvertrauen zueinander. Und das macht dich aus, denn wenn du aus ganzem Herzen du bist, strahlst du es nicht nur aus, sondern auch die richtigen Menschen, die das erkennen werden dich für genau das sehr schätzen und lieben.

Meine Triumph Reise war genau ein solch neuer Impuls für die Verbindung meiner Selbstsicherheit und Selbstvertrauen:

eine riesige Produktion mit weltweit bekannten Personal Trainern und 19 anderen jungen Frauen.Grundsätzlich bin ich ein offener Mensch und noch im Moment, als ich mir die Reise in meinen Kalender eintrug, schlug mein Herz gleich 2 Mal so schnell. Viel Genuss in den letzten Wochen: Schokolade, das ein oder andere Eis und deutlich mehr Kalorien als sonst.

3 Tage im Sport-BH. Ich war unsicher, als ich nach dem Abheften der Boarding Karten meinen Pullover hochhob und meinen Bauch selbstkritisch im Spiegel beobachtete. Ja, vielleicht war diese Form von Selbstkritik nicht angebracht, doch wie jede Frau, wie jeder Mensch verspürte ich den Drang, mich zu vergleichen. Mich unkontrolliert einem sozialen Druck auszuliefern.

Impulsiv wie ich bin, lautete meine Devise nun: noch 9 Tage – Clean Eating bis zum Abwinken, keine Schokolade mehr und auch mein gliebtes Eis in der dritten Schublade meines Eisfaches musste warten. Ich quälte mich ein wenig. Meine Schienbeine taten weh und als ich um 22:00 Uhr im Bett lag, mein Magen gefüllt mit Salat sehnte ich mich nach einer großen Schüssel Süßkartoffelpommes.

Was tat ich hier eigentlich? Bin das ich? Meine Liebe zu Authentizität war durstig und nach langen Gesprächen mit meiner besten Freundin, übte ich mich darin, loszulassen. Loszulassen von den morgendlichen Prüfungen meiner Bauchmuskeln. Sport und Training ergänzen meinen Alltag, sie bestimmen ihn nicht. Meine Ernährung soll mich positiv unterstützen, glücklich machen und strahlen lassen – dazu gehört auch ? Richtig- mein Eis. 

Also nahm ich als ich meinen Koffer gepackt hatte am letzten Abend vor Abflug eine heiße Dusche, wünsch meine Gesichtsmaske ab und kuschelte mich mit meinem Eis ins Bett. Ich zelebrierte nämlich das, was in diesem Moment fernab dem perfekten Bauch wirklich für mich war: Das Erreichen eines neuen Ziels, ein tolles Projekt, bei welchem ich dabei sein durfte. 

Doch was hat nun dazu geführt, dass ich mich während des gesamten Drehs so wohl in meiner Haut gefühlt habe? Ich habe: 

  • die Frauen beobachtet, denen es auch so erging. Mich von ihrer inneren Stärke inspirieren und ermutigen lassen
  • offene Gespräche (hier im Foto mit Maren) über Unsicherheit und Selbstliebe geführt. Auch sie hatte diese Zweifel, doch wir nahmen uns an der Hand und schworen uns: Zusammen schaffen wir das
  • positiver Zuspruch: der positive Zuspruch in Malaga war enorm! Alle, wirklich alle Frauen sprachen sich noch im Make Up Raum stets so viel ehrlichen Zuspruch zu. Du siehst toll aus! Dein Outfit sieht richtig klasse an dir aus! – es gab mir so viel Energie unter diesen Frauen zu sein
  • Just do it – lange Drehtage von 18 Stunden. Müdigkeit,Hunger, Blähbauch. Es gab so viele Dinge, die mich hätten negativ stimmen lassen. Aber ich fokussierte meinen Blick auf die unzähligen Erfahrungen vor der Kamera zu stehen. Die Bilder sah ich mir noch nicht an – sondern ich nahm aus allen Situationen die positiven Gefühle mit. Egal wie müde ich war.
  • Zelebrieren und Leben – ich aß mein Dessert am ersten Abend und bestellte nachts um 1 Uhr Pommes. Ich tat einfach das, was sich in Gesellschaft mit den anderen Frauen richtig anfühlte. Es gab mir Sicherheit. Trotz einem Blähbauch am letzten Drehtag, stand ich 6 Stunden vor der Kamera und im Nachhinein sah ich: alles war gut. Ich gefiel mir.

Wie konnte ich das übersehen? Meine Selbstzweifel hatten mir die Sicht auf sämtliche durch Selbstsicherheit erschaffene Dinge genommen. 

Selbstsicherheit und Selbstvertrauen haben ganz eigene, individuelle Facetten, deren Farben und Gefühle sich je nach Erfahrungen und Erlebnissen immer wieder neu verändern und dich dabei auf lange Sicht stets von innen heraus stärken.

Diese Art, diese Facetten der Selbstsicherheit, von Selbstvertrauen werden dir helfen den Erfolg, Zufriedenheit und das Glück wahrzunehmen, welche du dir für dich in deiner Gesamtheit wünschst.