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Systemische Psycho-/Paartherapie – ein Einblick

Uni Einblick : Wie zeige ich Gefühl? Wie forderte ich Persönlichen Raum ein?

Thema meines kürzlichen Seminars Systemische Verfahren war : Paartherapie & Kommunikation. Grundsätzlich leben Beziehungen ja von Pflege dieser sichtbaren aber auch unsichtbaren Bindung und Bedürfnissen, genau so sehr eine gewisse Autonomie des Einzelnen. 

Dennoch passiert es insbesondere zwischen Männern & Frauen generell, aber auch bei „eingefahrenen“ Verhaltensmustern oft, dass Paare verlernen miteinander zu kommunizieren oder nicht „klar“ kommunizieren, sodass das Gegenüber diese Botschaften dekodieren kann. Ohne diese Decodierung aber auch Kodierung in welche man persönliche Wünsche, Anliegen aber auch Mitteilungen verpackt, entstehen:

  • Konflikte
  • Missverständnisse
  • falsche Interpretationen
  • Verhaltensmechanismen um Konflikten aus dem Weg zu gehen, welche langfristig zum Auseinanderleben führen

Paartherapie klingt im ersten Moment für viele so „dramatisch“, dabei hilft dieses Systematische Psychotherapie Verfahren durchgeführt dich einen Therapeuten sehr gut dabei, ohne gleich eine ganzheitliche Lösung zu finden, die „Schätze“ und Besonderheiten einer Beziehung zwischen zwei Menschen, die sich etwas bedeuten, auszuloten und aufbauend darauf aus eigenen Gedanken heraus ins Tun kommen. In Tun dahingehend, besser/anders/offener/ verständlicher zu kommunizieren und die sozialen Konstrukte, in welchen man sich befindet, besser zu verstehen. 

Systemisches Verfahren: Aufgabe als Therapeut ist es mit Herangehensweisen und Fragen die Paare zu begleiten, zu unterstützen und ganzheitlich das Beziehungskonstrukt zu betrachten. Das nennt man : Systematische Verfahren. 

Systemische Psychotherapie wird in erster Linie und Paar-& Familienthearpie eingesetzt, da der Einzelne sich in diesen „Konstrukten“ wie Partnerschaft oder Familie bewegt. Der Klient, das unabhängige Individuum, steht also mit diesen Personen in wechselseitigem Kontakt und sie beeinflussen sich gegenseitig. Diese Interaktionen und Reaktionen untereinander können Aufschluss geben über bestimmte Verhaltensweisen oder psychische Erkrankungen. 

Ressourcenorientiert: Es geht gar nicht immer darum, nach dem Treffen eine Lösung zu finden oder auf ein Ergebnis abzuzielen, sondern durch die Aufarbeitung mit Techniken und „tiefer graben“ die eigenen Ressourcen des Einzelnen, aber auch die des Paares zu entdecken

Innerhalb einer solchen Therapie können Paar als Team, aber auch als Einzelner ihre Räume: neu spritern, anders wertschätzen, ordnen und ganz wichtig: Durch richtige Kommunikation eigene Bedürfnisse deutlich besser vermitteln und einfordern. In Therapiesitzungen gibt es somit sehr oft „Aha-Momente“ und plötzlich klare Fronten mit Verständnis.

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