Was für aufregende 7 Monate, in denen ich mein Leben parallel zu Hamburg hier an diesem wundervoll magischen Ort verbracht habe. Einfach weil mein Herz  es mir gesagt hat, dass ich das jetzt brauche

„Mal wissen wie es ist am Meer zu leben“

Dieser Gedanke packte mich bereits nach meinem ersten Aufenthalt in Marbella und für mich stellte sich erneut die Frage, wie so oft in Gedanken:

Warum eigentlich nicht? Es spricht nichts dagegen.

 

Die Monate vor dem „Verlieben in Marbella“ waren sehr kräftezehrend und Ereignisse, die sich vor knapp einem Jahr in meinem Privatleben abspielten, zogen noch immer ihre starken Kreise, känkten meine Seele. Enorm. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Ich spreche grundsätzlich nicht über alle Bereiche meines Lebens, da ich finde, dass es Themen gibt, die gehören ausgewählten Menschen vorbehalten. Doch um diese gesamte Reise mit Hin&Her zwischen Hamburg und Marbella als Leser meines Blogs zu verstehen, ist dieser Teil meines Lebens ein Element, welches ein essenzielles Puzzle Teil ist.

Ich bin nicht stolz darauf, aber es gehört als authentischer Mensch zu mir.

Leider musste ich im letzten Winter parallel zu meinem Umzug an die Alster eine sehr bittere Enttäuschung und Respektlosigkeit in meinem Leben erfahren, die mich wirklich an diesem damaligen Sonntag Nachmittag trotz Sonnenschein über Hamburg komplett in die Knie gezwungen hat. Seelisch und Körperlich. Grundsätzlich kann ich mich gut auffangen, doch diese Einschnitte aufgrund von Verliebtheit und menschlichem Austausch waren enorm. Außerdem schämte ich mich dafür  was mir passiert war und wollte es auch mit niemandem besprechen #brokenheart

Nachdem ich mich nach dieser Entthäuschung zurückgezogen hatte, (über Social Media hat es kaum jemand mitbekommen, weil ich es oft überspielt habe) wenig Sonne sah und mich komplett neu sortieren musste und auch wollte, war Marbella der erste Ort, an welchem ich wieder wahrhaftig glücklich sein k0nnte. Unbeschwert, Losgelöst und vor allem: 

Nicht in Kontakt mit dem Umfeld, welches mich so verletzt hatte.

Durch das Ausbleiben dieser Trigger konnte sich meine Seele, mein Herz und nicht zuletzt mein Verstand erholen. Wieder wachsen und ich sah so vieles völlig neu. Meine Wunden heilten. 

Es fühte sich an wie: Durchatmen, Abstand gewinnen.Leben spüren. Runterfahren. Neue Verbindung zu mir und meinen Werten zu erlangen, die ich durch dieses Erlebnis völlig neu für mich definieren musste.

Das gab mir Auftrieb, neue Energie mich wieder auf jegliche Leidenschaft zu konzentrieren. 

Dann kam nach dem ersten längeren Aufenthalt hier in Hamburg vor 3 Wochen der große Knall.

Am Abend vor dem Abflug merkte ich schon, dass dieses Erlebniss noch immer mein Herz berührte. Es mich unruhig machte grundsätzlich: es ist noch nicht verschwunden. Soll ich fliegen? Eigentlich möchte ich einfach nur in „meinem zu Hause sein“ und mich selber verstehen.

Deshalb, hatte ich auch Angst in 2 Welten zu leben.Deshalb hatte ich Angst, vor einer Wunde wegzulaufen, die eben nicht heilt, indem man wegschaut, sondern indem man die äußeren & inneren Faktoren nachjustiert, um genau die Anfangszustände in Marbella auch in Hamburg wieder zu erleben.

Warum spürte ich beim Anblick einer Palme nicht die gleiche Freude, wie beim Anblick eines hamburger Laubbaumes?

Daran habe ich gemerkt: ich möchte nicht mehr alles alleine in mir und um mich herum stemmen. Beruflich, Emotional.

Um diese oben beschriebenen Dinge zu verarbeiten brauche ich mein soziales Netz in Hamburg. Brauche es, mich den richtigen Menschen zu öffnen. Und: an meinen Lebensumständen etwas verändern, sodass ich es erreiche beim Anblick einer Kastanie das Gleiche zu verspüren, wie beim Anblick eine Palme. Das möchte ich im Leben erreichen. Dass ich diese Gefühle aus meinem Inneren heraus entstehen lassen kann. 

Und genau das passiert da, wo die Seele Sonne trägt – egal ob in Marbella oder Hamburg. Es liegt nicht an Spanien, an mir oder der Vergangenheit, sondern : es liegt in mir. Die eigene Wahrheit zu gestalten und auch: das Herz heilen zu lassen.

Nun ist es an der Zeit, meiner Seele nachzugehen und den nächsten Schritt zu wagen: Meinen noch offenen Schatten Seiten begegnen, ehrlich zu mir und allen anderen zu sein, alte Wunden endgültig heilen und : nicht wegzuschauen vor auch unangenehmen Dingen, die man gerne verdrängt! Jetzt Hamburg : mit neuem Blickwinkel. 

Und einer wirklich großen Veränderung, die ich ab Montag mit dir teilen werde… #karolinsmoment 

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