Zu viel Sport – neue Abläufe in Ernährung und Bewegung

Tschüß Laufen …?! Ich habe reflektiert, meine Trainingsmethoden hinterfragt und nach einem Gespräch mit meinem Körper eine Entscheidung getroffen: 

Weniger Stress für meinen Körper durch zu viel intensives Laufen und allgemeines Cardio Training.

Ich habe die Verbindung zu meinem Körper neu aufgerollt und besonders in der Sonne Marbellas gemerkt, dass ich zu viel mache. Wahrscheinlich bin ich auch hier in eine Art Selbstoptimierungs-Rad gelangt, denn die Ursache liegt für mich nun auf der Hand: 

Durch persönlichen Druck und Stress war der einzigste Moment des Abschaltens: Sport. Intensiver Sport. 

Für andere Variationen des Entspannens konnte ich mich bis dato nicht öffnen, aus welchem Grund auch immer. Also war Sport die Lösung, die mich dann folglich in eine Situation brachte, in welcher ich folgende Symptome verspürte:

  1.  Blähbauch nach dem Laufen
  2.  Schmerzen im Schienbein und Knie 
  3.  Verdacht auf abbauendes Hormon „Cortisol“
  4. trotz Kaloriendefizit kein Fettabbau, Wassereinlagerungen

Diese Situation ist, so glaube ich, auch durch meine bisherige Art der Ernährung entstanden. Ich war, bin, immer ein Fan von Intermettierendem Fasten gewesen. Josephine von „Hippie Heart“ hat einen interessanten Artikel dazu auf ihrem Blog geschrieben. Dem Körper Zeit geben zu verdauen und auf das wirkliche Hunger-Gefühl achten. Biochemische Prozesse und auch das Thema Nährstoffversorgung habe ich so blöd es klingt, irgendwie aus den Augen verloren. Oder eben in Spanien wieder gefunden. 

 

Dann bin ich auf den Begriff des (Stress-) Hormon „Cortisol“ gestoßen. Carmine Stillitano hat in seiner Story auf Instagram darüber berichtet und ich habe mich in vielen Sätzen wiederfinden können und: das Thema besser verstehen können. 

Ich glaube, ich habe meinen Körper mit Intervall Fasten & zu viel Sport extrem gestresst.

Carmine macht auch tolle YoutTube Videos, die ich sehr empfehlen kann. Hier findest du den Kanal.

  • Cortisol beeinfluss das allgemeine Wohlbefinden. Stress, auch durch Sport für den Körper, kann keine guten Folgen haben
  • Cortisol im zu hohen Spiegel kann die Produktion den Schlafhormon Melatonin negativ beeinflussen
  • Cortisol kann Muskelabbauen wirken, Muskeln werden zur Energiegewinnung genutzt
  • Cortisol als Chronisch erhöhter Spiegel fördert die Einlagerung von Fett

Ich liebe es, mich zu verausgaben, doch darf das nicht auf die Kosten der eigenen Gesundheit sein. Laufen ist für mich etwas ganz Besonderes und das soll es auch bleiben. Schließlich soll Sport den Körper fördern und nicht schaden.

Unter anderem lautete nach meiner Bekanntgabe in meiner Instagram Story eine der häufigsten Fragen:

Wie geht es jetzt weiter?

Anhand meiner bisherigen Lebenserfahrung weiß ich, dass ich oft impulsiv entscheide. Teilweise rigorose Entscheidungen, die einen Hauch Diplomatie gebrauchen könnten. Somit habe ich bewusst entschieden: ich werde weiter laufen, doch die Gewichtung neu verteilen. Sprich: wieder mehr Krafttraining und danach nicht noch wieder Cardio und folglich Stress für meinen Körper. 

Grundsätzlich sind es keine „enorm“ großen Veränderungen. Auf den ersten Blick. Doch alleine die Umstellung so wenig zu laufen, wieder bewusster zu essen und mehr Regelmäßigkeiten und Routinen einzubauen, das verändert den Alltag und ich denke, das fällt jedem immer wieder schwer. 

Wohltuender Wegweiser

Dennoch glaube ich, dass ein solches Anliegen an mich selbst und letztlich die Umwelt nicht nur positive Effekte mit sich bringt, sondern auch eine gewisse Sicherheit. Pläne sind sowas wie eine Art Wegweiser.

Wie es nun in den nächsten Wochen weitergeht, welche Veränderungen sich auftun und sich meine Sport Routine verändert, teile ich mit dir hier auf meinem Blog und auf meinem Instagram Account @karolinsmoment.

Bis bald, deine

Ein Kommentar bei „Zu viel Sport – neue Abläufe in Ernährung und Bewegung“

  1. Meine liebe Karolin, wir haben bereits über die Thematik Nachsichten ausgetauscht und ich kann dem nichts mehr hinzufügen. Ich erkenne mich in vielen Punkten außer dem „Zuviel Laufen“ gut wieder, jahrelang habe ich es so mit dem Kraftsport übertrieben und jetzt mache ich sogar eher zuwenig. Ich faste ebenfalls intermittierend und esse dafür jedoch abends etwas mehr, was mir insgesamt auch nicht wirklich gut tut, geschweige der Körperform. Es ist meiner Meinung alles größtenteils Intuition und Balance. Manchmal vertragen wir etwas mehr Sport oder Laufen, manchmal weniger. Oft haben wir weniger Hunger, manchmal viel mehr. es ist gut den Körper zu hören und ihm das zu geben, was er fordert. Auch in einer Zeit in der man denkt, man sollte sich über Pläne ernähren oder nur nach Plan trainieren um das Selbst bestmöglich zu optimieren. Ich hoffe wir finden unsere Balance aus dem Inneren.Deinen Plan finde ich übrigens trotzdem sehr gut, er inspiriert und gibt Halt. Ich beobachte Dich, meine liebe und versuche zeitgleich den für mich richtigen Plan zu finden/ fühlen. Dicken Kuss und Gruß aus Istanbul.

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